Neue Vorstandsmitglieder stellen sich vor

 Elisabeth März

Meine Ausbildung zur Diplombibliothekarin machte ich an der Bayerischen Bibliotheksschule in München – Abschluss 1975.

Das Bibliothekswesen in seiner Vielfalt konnte ich in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen kennen lernen:

– zuerst als OPL am Institut für Geschichte der Medizin (LMU) in München

– danach in verschiedenen Arbeitsbereichen (formale Erschließung, Informationsvermittlung, OPAC- und Recherche-Schulung) an der UB Würzburg

– und schließlich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages, wo ich der Bibliotheksleitung zur Seite stehe und ein recht abwechslungsreiches Aufgabenfeld mitgestalten kann.

Diese Erfahrungen, vielleicht auch ein paar Ideen und Impulse, möchte ich gerne aktiv in die Arbeitsgemeinschaft einbringen – mit dem für mich angenehmen Nebeneffekt, meinen beruflichen Horizont zu erweitern, in dem ich das behördliche Bibliothekswesen in allen seinen Varianten kennenlerne.

 

 

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Neue Vorstandsmitglieder stellen sich vor

Rainer Düpowduepow

Nach dem Studium an der FH Hamburg habe ich bis heute drei Bibliotheken der Bundeswehr geleitet:

  1. Bibliothek der Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall und Geophysik (FWG) in Kiel
  2. Bibliothek der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fürstenfeldbruck
  3. Bibliothek des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Bonn, die beide Dienstsitze (Bonn und Berlin) mit den notwendigen Medien versorgt.

Ich hoffe, mit meiner Tätigkeit in der APBB etwas zum Bestand und zur Fortentwicklung der Arbeitsgemeinschaft beitragen zu können.

Vorstand der APBB

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APBB-Veranstaltung auf dem Bibliothekskongress in Leipzig

Die diesjährige Fortbildungsveranstaltung der APBB steht ganz im Zeichen von Linked Open Data.

Bisher ist das Web durch überwiegend statische Verknüpfungen von Dokumenten geprägt. Mit Hilfe von Linked Open Data entsteht nun darüber hinaus ein „Netz der Daten“, mit dem neue Formen der Dokumenten- und Wissensorganisation möglich werden.

Immer mehr Bibliotheken erkennen die Bedeutung dieser Entwicklung und veröffentlichen ihre Daten als Linked Open Data. Zwar sind Behördenbibliotheken bisher noch nicht als Akteure in Erscheinung getreten, doch sind ihre Unterhaltsträger mit der Bereitstellung von Linked Open Government Data bereits Teil dieser Entwicklung.

Da der thematische Bereich von Linked Open Government Data schon seit jeher eine zentrale Rolle in Behördenbibliotheken spielt, eröffnet sich auch ihnen hier ein neues Aufgabengebiet.

Einladung und Programm

 

Vergleich zwischen Discovery-System und OPAC

Lösen Discovery-Systeme in Zukunft OPACs ab? Mit dieser Frage beschäftigte sich Gerald Steilen in einem sehr informativen Vortrag auf dem Bibliothekartag 2012 in Hamburg. Er stellte die beiden Konzepte, einerseits den OPAC als elektronische Weiterentwicklung des Zettelkatalogs, andererseits die durch Rankingalgorithmen geprägten Discoverysysteme gegenüber.

Discovery-Systeme – die OPACs der Zukunft?

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Open-Data-Wettbewerb: „Apps für Deutschland“

Die Vorbereitungen für den Wettbewerb „Apps für Deutschland“, der am 8. November 2011  auf der Messe „Moderner Staat“ eröffnet werden soll, haben begonnen. Neben staatlichen Behörden, wie dem Bundesinnenministerium und dem Statistischen Bundesamt beteiligen sich Vereine aus der Open Data-Bewegung (Open Data Network, Government 2.0 Netzwerk und Open Knowledge Foundation Deutschland) an der Konzeption und der Durchführung des Wettbewerbs. Mit Bitkom e.V. und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sind auch Interessenvertreter aus Wirtschaft und Verwaltung in die Vorbereitungen eingebunden.

Was ist Open Data?

Als Open Data werden Daten bezeichnet, die sowohl maschinenlesbar als auch vertrags-und kostenfrei öffentlich zugänglich sind. Aus dem Bereich der staatlichen Daten kommen u.a. statistische Daten, Umweltdaten, Geodaten, Finanzdaten, Parlamentarische Daten Gesetzestexte und Rechtsprechung für die Verwendung als Open Data in Betracht.

Da in Deutschland bisher nur wenige Daten als Open Data zur Verfügung stehen, sind im Vorfeld des Wettbewerbs Behörden aller staatlichen Ebenen aufgerufen, weitere Daten bereit zu stellen. Mit diesem Wettbewerb wollen die Veranstalter auch der Entwicklung hierzulande neue Impulse geben.

Welche Vorteile bietet Open Data?

Mit Hilfe von Open Data kann der Staat seine gesetzlichen Informationspflichten effektiver erfüllen und zugleich durch die Visualisierung komplexer Zusammenhänge das Regierungshandeln besser verständlich machen. Den Bürgern wiederum eröffnet eine größere Transparenz staatlichen Handels neue Möglichkeiten der Partizipation.

Ausführlich berichtet Christiane Schulzki-Haddouti in der c’t, Nr. 17/2011, S. 50 unter dem Titel „Open Data für Deutschland“  über diesen Wettbewerb.