Vorträge für die IFLA Tagung in Kapstadt gesucht – Call for Papers

Die Sektion Bibliotheken und wissenschaftliche Dienste für Parlamente der IFLA hat ihren Aufruf zur Einreichung von Vorträgen für die Tagung im August 2015 in Kapstadt, Südafrika, veröffentlicht. Unter dem Thema Parlamentsbibliotheken stellen sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind Vorträge erwünscht, die sich z.B. mit folgendem befassen:

– Erfahrungen von Bibliotheken, die sich neu positioniert haben, z.B. durch neue Angebote oder die Öffnung für neue Nutzerkreise

– Beispiele dafür, wie Parlamentsbibliotheken ihre Ressourcen besser nutzen und den Nutzerbedürfnissen besser entsprechen

– Vorstellung neuer Tools für die Bewertung der Angebote und die Wirksamkeit der Dienstleistungen für die Arbeit der Nutzer.

Die Vorschläge für einen Vortrag müssen bis zum 15. Februar 2015 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Parliamentary Libraries – Evolving to Meet the Challenges of the 21st Century

Gemeinsame Website der Parlamentsdokumentationen der spanischen Regionalparlamente

Schon längere Zeit besteht das Netzwerk der Parlamentsdokumentationen der siebzehn spanischen Regionalparlamente. Jetzt wurde eine gemeinsame Website freigeschaltet, die es leicht macht, Fakten und Nachweisinformationen zu finden, die in den Parlamentsdokumentationen, Archiven und Bibliotheken der Regionalparlamente erarbeitet wurden.
Hier der Link: www.redparlamenta.com

Eine kurze Beschreibung der Website finden Sie hier:
http://www.ifla.org/node/9282

Innovationen in Nationalbibliotheken

Das Oktoberheft des IFLA Journals ist ein Themenheft mit Beiträgen über “Nationalbibliotheken als Innovationszentren“.

Sehr lesenswert sind der Bericht von Claudia Lux über die Entstehung der neuen Nationalbibliothek von Katar und der Aufsatz über die strategischen Ziele der Deutschen Nationalbibliothek. Auch die übrigen Artikel lohnen sich!

IFLA Journal Oktober 2014

Veröffentlicht unter APBB

Einbindung von Buchcover in den Katalog

In Reaktion auf den erfolgreichen Service von Amazon hatte sich die Buchhändlervereinigung entschlossen, die Einbindung von Buchcover aus dem VLB in Bibliothekskataloge nicht nur befristet für DBV-Mitglieder, sondern allgemein zu gestatten. Als Voraussetzungen wurden in den Nutzungsbedingungen vom März 2013 u.a. genannt:

Ҥ 3, Abs. 2
(2) Der Nutzer verpflichtet sich, in dem von ihm betriebenen Online-Katalog die dort aufgeführten Einzeltitel auf die Webseite www.buchhandel.de dergestalt zu verlinken, dass Besucher des Online-Katalogs des Nutzers bzw., soweit der Nutzer ein Bibliotheksverbund ist, der jeweiligen Online-Kataloge der Mitgliedsbibliotheken des Nutzers, die den jeweiligen Einzeltitel erwerben wollen, unmittelbar auf die Webseite www.buchhandel.de gelangen.”

D.h. es reichte aus, die Cover-Grafik gleichzeitig als Link auf www.buchhandel.de anzulegen. Allerdings war hier der Nutzen auch nur eingeschränkt, da die Einbindung in eine Neuwerbungsliste, sei es als Papierausdruck, sei es als Pdf-Datei, die im Intranet abgelegt wird, nicht gestattet war.

Die Buchhändler-Vereinigung hat mit Mail vom 29.10.2014 nicht nur über die technischen Veränderung bei der Einbindung von Coverlinks informiert. Sie hat auch die Bedingungen für die Einbindung ihrer Buchcover in den Bibliothekskatalog verändert. Reichte es vorher aus, dass man von dem Buchcover selbst einen Link auf www.buchhandel.de setzt, soll jetzt EXPLIZIT Werbung gemacht werden.
Aus dem Handbuch: http://info.buchhandel.de/files/buchhandel_de_handbuch_links.pdf

“Hinweis: Bitte beachten Sie unsere Teilnahmebedingungen. Voraussetzung für die kostenfreie Nutzung der Cover aus dem VLB sind:
– Registrierung als Bibliothek oder Bibliotheksdienstleister unter www.info.buchhandel.de/registrierung
– Möglichkeit 1
Text – Link “Jetzt kaufen bei buchhandel.de”
– Möglichkeit 2
Logo – Link auf buchhandel.de.”

Aufgabe eines Bibliothekskatalogs kann aber nicht sein, explizite Werbung für einen Anbieter von Büchern zu machen. Die Formulierung “Jetzt kaufen…”, während dem Benutzer das Buch aus dem Bibliotheksbestand zur Ausleihe angeboten wird, kann nur als absurd und dreist gewertet werden. Unter diesen Konditionen kann nur davon abgeraten werden, Buchcover in den eigenen Katalog einzubinden.