Open-Data-Wettbewerb: “Apps für Deutschland”

Die Vorbereitungen für den Wettbewerb “Apps für Deutschland”, der am 8. November 2011  auf der Messe “Moderner Staat” eröffnet werden soll, haben begonnen. Neben staatlichen Behörden, wie dem Bundesinnenministerium und dem Statistischen Bundesamt beteiligen sich Vereine aus der Open Data-Bewegung (Open Data Network, Government 2.0 Netzwerk und Open Knowledge Foundation Deutschland) an der Konzeption und der Durchführung des Wettbewerbs. Mit Bitkom e.V. und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sind auch Interessenvertreter aus Wirtschaft und Verwaltung in die Vorbereitungen eingebunden.

Was ist Open Data?

Als Open Data werden Daten bezeichnet, die sowohl maschinenlesbar als auch vertrags-und kostenfrei öffentlich zugänglich sind. Aus dem Bereich der staatlichen Daten kommen u.a. statistische Daten, Umweltdaten, Geodaten, Finanzdaten, Parlamentarische Daten Gesetzestexte und Rechtsprechung für die Verwendung als Open Data in Betracht.

Da in Deutschland bisher nur wenige Daten als Open Data zur Verfügung stehen, sind im Vorfeld des Wettbewerbs Behörden aller staatlichen Ebenen aufgerufen, weitere Daten bereit zu stellen. Mit diesem Wettbewerb wollen die Veranstalter auch der Entwicklung hierzulande neue Impulse geben.

Welche Vorteile bietet Open Data?

Mit Hilfe von Open Data kann der Staat seine gesetzlichen Informationspflichten effektiver erfüllen und zugleich durch die Visualisierung komplexer Zusammenhänge das Regierungshandeln besser verständlich machen. Den Bürgern wiederum eröffnet eine größere Transparenz staatlichen Handels neue Möglichkeiten der Partizipation.

Ausführlich berichtet Christiane Schulzki-Haddouti in der c’t, Nr. 17/2011, S. 50 unter dem Titel “Open Data für Deutschland”  über diesen Wettbewerb.